Das rassistische Pogrom von Hoyerswerda löste bundesweites und sogar internationales Medieninteresse aus. Während der Tage der Angriffe war Hoyerswerda in ganz Deutschland Thema. Die Berichterstattung trug mit dazu bei, dass Hoyerswerda zum Symbol für die rechte Gewalt in den neuen Bundesländern wurde.

Filme

Das Pogrom als Medienereignis

Von den Angriffen auf das Flüchtlingswohnheim in Hoyerswerda wurde erstmals quasi live und international in zahlreichen Medien berichtet.

ARD Livesendung aus Hoyerswerda vom 25.09.1991

Mitschnitt der Live-ARD-Sendung "Brennpunkt" auf dem Marktplatz der Hoyerswerdaer Altstadt am 25.09.1991 (Film beginnt ab Minute 0:39).

Ab Minute 0:39 und 5:06 wird deutlich, dass in der Berichterstattung zu Hoyerswerda ausländerfeindlichen und rassistischen Äußerungen viel Raum gegeben wurde. Vorurteile und Falschbehauptungen über Flüchtlinge konnten unwidersprochen von denjenigen über die Medien verbreitet werden, die offensichtlich mit den Angreifern von September 1991 sympathisieren.

(Quelle: YouTube)

Hintergrund

Die Rolle der Medien

Die Medien waren ein wichtiger Akteur während des rassistischen Pogroms von Hoyerswerda 1991. Auf der einen Seite prägten Stimmen der Entrüstung über die Aggressivität der Angriffe die Berichterstattung. Auf der anderen Seite wurde jedoch auch rassistischer Hetze und Vorurteilen gegenüber MigrantInnen eine Plattform geboten.

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